|
|
||
|
Das Geheimnis des Erfolgs:
|
![]() Maria Schleipfer |
|
|
Das Reinigungsmittel mit dem Namen L.O.C. entpuppte sich als wahres Wundermittel. „Seitdem ich keine scharfen Haushaltsreiniger, sondern nur noch L.O.C benutzte, hatte ich keinen Ausschlag mehr an den Händen“. Ich war vom Produkt total begeistert. „So kam der erste Kontakt mit Amway zustande. Kurze Zeit später spitzte sich im Hause Schleipfer eine finanzielle Krise zu. Das Eigenheim der Familie stand auf dem Spiel. Als ihr Sohn volljährig wurde und auch noch das Kindergeld ausblieb, musste Maria Schleipfer handeln. Die Nachbarin, die ihr Geld mit dem Vertrieb von Amway-Produkten verdiente, kam ihr wieder in den Sinn. Ob sie auch in dieses Geschäft einsteigen sollte? Einen Versuch war es wert. Beim nächsten Treffen der Amway-Berater saß sie mit in der ersten Reihe. |
||
|
„Meine Mutter hat mich gedrängt, meinte sie rückblickend.“ „Sie hat mir keine Ruhe mehr gelassen. Für sie wäre es das Schlimmste gewesen, wenn wir aus dem Haus hätten ausziehen müssen.“ 1981 begann Maria Schleipfer, zunächst nebenberuflich, für Amway Geschäftspartner zu sponsern. Und weil sie auch bei Amway so arbeitete, wie es ihre Art ist, nämlich mit Leidenschaft, Hingabe und Begeisterung, stellte sich der Erfolg sehr schnell ein. Bereits nach vier Monaten betrug ihr Einkommen im Nebenberuf rund 2500 Mark. „Was glauben Sie wie ich geschaut habe? Können Sie sich vorstellen, wie ich mich gefühlt habe?“ Sie stellte ihren bisherigen Beruf als Sekretärin im Krankenhaus in Frage, für den sie sich jahrelang aufgeopfert hatte: „Ich habe immer geglaubt, das Krankenhaus bricht zusammen, wenn es mich nicht mehr gibt. Denn so arbeitet man ja – mit Herz. Als ich gemerkt habe, dass mein Herz nicht mehr am Krankenhaus hängt, ging es mit dem Network-Geschäft kerzengerade nach oben.“ |
||
|
Unermüdlich im Einsatz. |
||
|
Dann überschlugen sich die Ereignisse im Leben von Maria Schleipfer. Freimütig plaudert sie aus dem Nähkästchen. „Ich habe den Scheck über 2500 Mark mit zur Schulung genommen und auf den Tisch gelegt. Die Menschen um mich herum waren sofort interessiert und haben Fragen gestellt. Dann war ich am Montag beim Ersten, der gesagt hat, komm´ zu mir, ich lade Leute ein; am Dienstag war ich beim Nächsten, der gesagt hat, komm´ zu mir, ich lade Leute ein; am Mittwoch beim Dritten, am Donnerstag waren wir auf Schulung, am Freitag beim Vierten, am Samstag beim Fünften und am Sonntag beim Sechsten. So habe ich sechs Linien in einer Woche betreut.“ |
||
|
Als Nächstes kündigte sie ihren Job als Sekretärin im Krankenhaus. Außer ihrer Mutter verstand das damals keiner. Bekannte und Freunde versuchten sie von ihrem Entschluss, Network-Marketing zum Hauptberuf zu machen, abzubringen. Doch Maria Schleipfer ließ sich nicht beirren – allen Unkenrufen zum Trotz. Bereut hat sie es nie, obwohl sie hart für ihren Erfolg arbeiten musste. Zwölf Stunden pro Tag, oft sogar 16 Stunden, sieben Tage die Woche. Trotzdem war sie immer mit Freude und Begeisterung im Einsatz. |
||
|
Der Erfolg entschädigte sie für die unermüdliche Arbeit. Und er war so überwältigend, dass die damals 41-Jährige es selbst kaum glauben konnte. „Das können Sie sich nicht vorstellen – der Scheck ist jeden Monat höher geworden.“ Sie konnte das Haus behalten, und niemand freute sich mehr darüber als ihre Mutter. Existenzängste gehören seitdem der Vergangenheit an. Der Erfolg machte Maria Schleipfer stark. Die Menschen in ihrer Umgebung fassten Vertrauen zu ihr, aus potenziellen Kandidaten wurden Berater, das Geschäft wuchs mit jedem Monat. „Ich war damals die erste Frau bei Amway, die bis an die Spitze gekommen ist. Aber das allein zählte für mich nicht. Ebenso wichtig war mir, dass die Menschen, die ich gesponsert hatte, Geld verdienten.“ |
||
|
Der zielstrebige Geschäftsaufbau führte zu einem raschen Wachstum ihrer Organisation. Die Produkte selbst hatten ebenfalls Anteil am Erfolg. Denn das Unternehmen vertreibt vor allem hochwertige Reinigungsmittel des täglichen Bedarfs, die jeder Mensch jeden Tag braucht. Das garantiert einen stabilen Umsatz. „Die Produkte laufen automatisch. Wenn die Flasche leer ist, wird wieder eine neue gekauft.“ |
||
|
* Artikel aus dem Buch: Network-Marketing: Beruf und Berufung, Prof. Dr. Michael M. Zacharias
|
||